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Eine Kunst, die die Jahrhunderte überlebt hat
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der "grana" immer noch als eine der Käsesorten, die "mit der größten Ungewissheit behaftet und in der Herstellung am schwierigsten" waren; die Erzeugungsmethode erfuhr je nach Jahreszeit, Ort und Einflüssen, denen die Milch und der Käse Tag für Tag ausgesetzt waren, Variationen.
"Sah man, wie er zuerst im Winter und dann im Sommer selbst aus der Hand desselben Käsers entstand, so waren dermaßen große Unterschiede festzustellen, dass man meinte, es seien zwei Sorten von Käse, die da gefertigt wurden."
Und natürlich war auch der Käse einer Saison nicht immer gleich, obschon die Andersartigkeit vielleicht nur im unterschiedlichen Fettgehalt und sich ändernden Säuregehalt der entrahmten Milch, die verwendet wurde, lag.
Aber mit dem neuen Jahrhundert machte sich die Wirkung der immer höher entwickelten Technologie und neuer unternehmerischer Ansätze spürbar. Hauptsächlich in der Lombardei gab es einen Wind der Modernisierung, der der neu eingeführten Erzeugung des Emmentalers in einigen Käsereien zu verdanken war, die auch die Herstellungsweise des "grana" in jenem Teil der Poebene veränderte, die auf den Typ "von Lodi" spezialisiert war. Aber trotz der wichtigen Neuheiten und der Erweiterung des technisch-wissenschaftlichen Horizonts galt es immer noch, viele Hindernisse zu überwinden. |
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